Hasenheide 54, 10967 Berlin-Kreuzberg
030/ 694 11 47
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Länge: Min
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WHITE SNAIL (OmU)

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We found love in a hopeless place: In diesem subtilen und feinfühligen Porträt schöpfen zwei belarussische Außenseiter*innen neue Hoffnung in einem nächtlichen Leichenpräparationsraum. Misha liegt im Gras des spärlich beleuchteten Parks. Masha kniet über ihr und zeichnet mit seinem Finger Linien auf ihren Körper. Er zeigt ihr, welche Schnitte er setzen muss, um Leichen für die Aufbahrung im Sarg vorzubereiten. Damit sie schön aussehen, muss er ihnen die Zunge herausreißen. WHITE SNAIL lebt von der morbiden Faszination, mit der die beiden Hauptfiguren einander umkreisen: Das blasse Model mit platinblonden Haaren, das die Sonne meidet. Und der bullige, tätowierte Leichenpräparator, der seine Arbeit in obszönen Ölgemälden festhält. Ihre nächtlichen Treffen sind Fluchtversuche vor der hellen, kalten Oberflächlichkeit ihres belarussischen Alltags. Elsa Kremser, Levin Peter und Kameramann Mikhail Khursevich beweisen in ihrer zarten, deutungsoffenen Charakterstudie besonderes Gespür für die enorme körperliche Präsenz ihrer beiden Darsteller*innen: Im Halbdunkel, wo nur Straßenlaternen und Schreibtischlampen orange glimmen, finden sie behutsame Bilder für die zögerlichen Annäherungen. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine entsteht so ein authentisches Porträt von Einsamkeit und Isolation – mit Fingerspitzengefühl für die leisen Gesten von Hoffnung und Fürsorge. [Transit Filmfest] Content Note: Suizid

WHITE SNAIL (OmU)

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Filmbild

We found love in a hopeless place: In diesem subtilen und feinfühligen Porträt schöpfen zwei belarussische Außenseiter*innen neue Hoffnung in einem nächtlichen Leichenpräparationsraum. Misha liegt im Gras des spärlich beleuchteten Parks. Masha kniet über ihr und zeichnet mit seinem Finger Linien auf ihren Körper. Er zeigt ihr, welche Schnitte er setzen muss, um Leichen für die Aufbahrung im Sarg vorzubereiten. Damit sie schön aussehen, muss er ihnen die Zunge herausreißen. WHITE SNAIL lebt von der morbiden Faszination, mit der die beiden Hauptfiguren einander umkreisen: Das blasse Model mit platinblonden Haaren, das die Sonne meidet. Und der bullige, tätowierte Leichenpräparator, der seine Arbeit in obszönen Ölgemälden festhält. Ihre nächtlichen Treffen sind Fluchtversuche vor der hellen, kalten Oberflächlichkeit ihres belarussischen Alltags. Elsa Kremser, Levin Peter und Kameramann Mikhail Khursevich beweisen in ihrer zarten, deutungsoffenen Charakterstudie besonderes Gespür für die enorme körperliche Präsenz ihrer beiden Darsteller*innen: Im Halbdunkel, wo nur Straßenlaternen und Schreibtischlampen orange glimmen, finden sie behutsame Bilder für die zögerlichen Annäherungen. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine entsteht so ein authentisches Porträt von Einsamkeit und Isolation – mit Fingerspitzengefühl für die leisen Gesten von Hoffnung und Fürsorge. [Transit Filmfest] Content Note: Suizid
Länge: Min
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